Leitbild
  Konzeption
  Offene Gruppen
  Hauptsache Musik
  Naturnahes Spielen
  Spaß an Bewegung
   
   
   
   


Konzeption

Lieber Leser,

an dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere pädagogische Arbeit  geben, die sich an den Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für  Kindertagesstätten in Rheinland- Pfalz orientiert.

Die ersten sechs Jahre in der Entwicklung eines Kindes sind grundlegend  für seine Persönlichkeitsentwicklung. Daher ist es von großer Bedeutung, dass das Kind seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechend gefördert und begleitet wird. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der musikalischen Frühförderung der Kinder. Musik hat eine positive Wirkung auf die kindliche Entwicklung und ist in unserem Kindertagesstättenalltag ein fester Bestandteil unserer Arbeit.                                    
Besonderen Wert legen wir überdies auf eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Kindern und Erzieherinnen, die ein wechselseitiges Lernen erst ermöglicht und in einer christlichen Erziehung fest verankert ist. Seit vielen Jahren hat sich in unserer Einrichtung das Konzept der „Offenen Gruppen“ bewährt.
Das Konzept der "Offenen Gruppen"  geht von dem Ansatz aus, dass alle Beteiligte, aktive Gestalter ihrer Umwelten sind.
Dem Konzept wohnt die Überzeugung inne, dass Erwachsene auf die Entwicklungspotenziale von Kindern vertrauen können und die Kinder in selbstinitiierten, -gesteuerten und -geregelten Situationen optimale Lernvoraussetzungen für ihre persönliche Entwicklung finden können.                                                                                         
Die Erzieherinnen  finden sich in der Rolle als Begleiter, Lernpartner, Zuhörer, Unterstützer, Berater, Resonanzgeber und Coach wieder. Besonders wichtig ist es uns hierbei jedem Kind mit einem positiven Blick auf seine Interessen und persönlichen Stärken zu begegnen.

Eine zentrale Aufgabe unserer pädagogischen Fachkräfte ist das systematische Beobachten der Kinder und das Erstellen von Bildungsdokumentationen.

Durch das genaue Hinsehen erfahren wir von den Kindern, was sie bewegt, womit sie sich beschäftigen, was sie können und was sie erreichen möchten. Gerade im offenen System, in dem alle Erzieherinnen die Kinder kennen, ist es uns möglich, in Teamarbeit vielfältige Beobachtungen zu sammeln, um Bildungsprozesse der Kinder optimal zu arrangieren und zu unterstützen.


Hier schauen sich Kinder ihre Portfoliomappen an
Hier schauen sich Kinder ihre Portfoliomappen an.

Aus der Dokumentation des Gelernten in Schrift und Bild wird die Entwicklung jedes Kindes in einem persönlichen Portfolio sichtbar gemacht.

In der Offenen Arbeit wird das Kind von seinem Wesen her als grundsätzlich aktiv, neugierig und interessiert angesehen.

Ganz wichtig ist hier eine gut vorbereitete Umgebung, d.h. anregende Spielräume innen und außen.
Die gute Ausstattung unserer Räume mit Spiel-, Verbrauchs- und Beschäftigungsmaterialien regt die Kinder zum Spielen, Experimentieren und Lernen an.
Unser naturnahes Außengelände bietet den Kindern viele Möglichkeiten, um ihrer natürlichen Freude an der Bewegung nachzugehen.
Sehr beliebt auf unserem Außengelände ist auch ein umgebauter Bauwagen, der als Werkstatt genutzt wird.

Die Offene Arbeit in der Kindertagesstätte eignet sich für alle Kinder.
Die Erzieherinnen verfolgen kein starres Programm, sondern orientieren sich viel mehr an der aktuellen Situation und dem Interesse der Kinder.
Wir entwickeln für und mit den Kindern gemeinsame Projekte, an deren Realisierung  auch die Eltern gerne einbezogen werden.
Voraussetzung für ein erfolgriches Lernen in der Kindertagesstätte, ist eine gute Eingewöhnung der Kinder und ein stabiler Bindungsaufbau zur „Bezugserzieherin".
Seit August 2010 haben auch die 2-jährigen Kinder einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz.
Um den individuellen Bedürfnissen der jüngeren Kinder gerecht zu werden, haben wir uns im Vorfeld ausgiebig mit Hilfe von Fortbildungen und Hospitationen informiert und qualifiziert.
Mit dem von dem Berliner Infans-Institut (Hajo Laewen und Beate Andres) entwickelte Berliner Eingewöhnungsmodell wird ein sanfter Übergang von Familie zur Kindertagesstätte angestrebt.
Um ihnen die Möglichkeit zu bieten, Ruhe im Spiel zu finden und in einem „geschützten“ Raum wichtige Entwicklungsschritte zu machen, haben wir  in unserer offenen Einrichtung eine Nestgruppe geschaffen.
Mit zunehmender Entwicklung erobern die 2-jährigen dann auch die anderen Spielräume der Tagesstätte.
Ab dem dritten Lebensjahr wechseln sie von der Nestgruppe in die sogenannte Stammgruppe.

Dies war eine kurze Zusammenfassung unserer pädagogischen Arbeit.
Möchten Sie sich ausführlicher informieren?

Dann haben sie dazu die Möglichkeit  in unserer umfassenden Konzeption und in der Konzeption der Nestgruppe auf dieser Homepage unter dem Punkt "Downloads"

 

 

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